Warum überhaupt düngen?

Stauden, Balkonblumen und Gemüse brauchen ihn, der Rasen kann nicht ohne und selbst Obstbäume freuen sich     drüber - gemeint ist der Dünger. Ohne regelmäßigen Nachschub an Nährstoffen wachsen, blühen und fruchten Pflanzen nur wenig oder kränkeln. Eigentlich regelt die Natur das von alleine: abfallende Blätter, abgestorbene Stängel oder abgebrochene Zweige werden in neue Nährstoffe umgewandelt. Diese Arbeit erledigen unfassbar viele winzige und größere Bodenlebewesen wie Asseln, Käfer oder Regenwürmer und vor allem unzählige Mikroorganismen, wie Pilze und Bakterie. Sie zersetzen das orgenische Material und machen es so wieder für die Pflanzenwurzel verfügbar. Ein perfektes Recycling-System! Im Garten und auf dem Balkon jedoch funktioniert dieser Kreislauf leider nicht mehr so gut. Zum Beispiel, weil wir Pflanzen ernten (Gemüse, Schnittblumen), Laub aufsammeln. Oder weil der Boden ausgelaugt ist und es an Mikroorganismen fehlt.

Notwendige Nährstoffe                                                                                                                                       Düngen ist also notwendig, damit es den Pflanzen nicht bald an lebensnotwendigen Nährstoffen mangelt. Was sie vor allem brauchen sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Diese Nährstoffe sorgen dafür, dass neue Blätter und Triebe sprießen. Auch für die Entwicklung von Blüten und Früchten, für festes Gewebe und kräftige Wurzeln sind Nährstoffe unverzichtbar. In handelsüblichen Volldüngern sind diese drei Hauptnährstoffe in unterschiedlicher Zusammensetzung enthalten, je nachdem, was sie bewirken sollen.

 

 

Quelle: Neudorff Garten Fiebel 2018

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